Entschlacken nach den Weihnachtstagen

von Monika Hechenberger

Drei der beliebtesten Diäten im Überblick

Gerade nach den schlemmerischen Feiertagen stellen sich Abnehmwillige die große Frage: Welche Diät ist sinnvoll? Was kann ich tun, um abzuspecken? Im Dschungel der Diäten blickt man oft nicht mehr durch. Wir haben drei beliebte Diät-Trends und ihre Wirkungsweise für Sie unter die Lupe genommen.

Paleo-Diät

Die Idee, sich so zu ernähren wie unsere steinzeitlichen Vorfahren, beruht darauf, dass der Mensch seit 2,5 Millionen Jahren daran gewöhnt ist, diese Nahrungsmittel zu verdauen. Neben einer guten Qualität (Bio, Wild, Frisches) empfiehlt Paleo, hoch verarbeitete Lebensmittel zu meiden. Der Verzicht auf Industrieprodukte deckt sich auch mit anerkannten Ernährungsempfehlungen. Allerdings sind Getreide und Milchprodukte auf dem Speiseplan tabu. Nur etwa ein Viertel der Kalorien sollen laut Paleo aus Kohlehydraten zu sich genommen werden, was deutlich unter den Empfehlungen der US-Gesundheitsbehörden liegt. Dagegen liegen die Werte für Fette und Proteine höher als heute empfohlen. Täglich werden Fisch und Fleisch empfohlen, daneben sind frische und getrocknete Früchte, Gemüse, Nüsse, Honig und andere natürliche Lebensmittel erlaubt.

Fazit: auf Dauer ist diese Ernährung teuer und nicht ganz leicht umzusetzen, und außerdem zu stark an Eiweiß orientiert. Außerdem lag die Lebenserwartung der Steinzeitmenschen auch nur bei 25 Jahren.

Atkins-Diät

Wie Paleo zählt Atkins zu den Low-Carb-Diäten. Zugrunde liegt die Erkenntnis, dass eine fettreiche Ernährung mit vielen Kohlenhydraten die Fettspeicherung begünstigt, eine fettreiche Low-Carb-Diät dagegen die Fettverbrennung fördert. Wurst, Käse, Fisch, Sahne und Eier dürfen beliebig verspeist werden, „verboten“ sind Brot, Gebäck, Nudeln oder Süßes. Relativ klein ist auch der Anteil an Salat, Obst und Gemüse. Nachteil sind die Nährstoff- und Vitamin-Defizite in dieser Form der Ernährung, was laut Empfehlung von Atkins durch spezielle Nahrungsergänzungsmittel kompensiert werden muss.

Fazit: auf Dauer ungesund, viel Fett und Eiweiß lassen Abfallprodukte im Stoffwechsel entstehen, die die Nieren belasten und Gicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Arteriosklerose begünstigen.

GLYX Diät

Lebensmittel werden nach deren Wirkung auf den Blutzuckerspiegel ausgewählt. Ein hoher glykämischer Index bedeutet, dass die Kohlenhydrate schnell verdaut werden und der Blutzuckerspiegel ansteigt. Dadurch wird der Aufbau von Fettpolstern begünstigt, der Abbau von Fett dagegen erschwert. Viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte bilden daher die Basis der GLYX-Diät. Verarbeitete Getreideprodukte und Süßigkeiten sollten gemieden werden, Nüsse, Hülsenfrüchte, Pflanzenöle, Fisch, Geflügel, Eier und Milchprodukte sind erlaubt. Im Grunde decken sich die meisten Empfehlungen mit denen der Vollwert-Ernährung und machen GLYX daher zu einem sinnvollen Ernährungskonzept, das auch auf lange Sicht gesund und schlank hält.

Fazit: da es sich um eine fundierte Ernährungsumstellung handelt, hält GLYX kombiniert mit Sport auf lange Sicht gesund und schlank. Der glykämische Index ist allerdings oft schwierig zu bestimmen, da er von vielen weiteren Faktoren wie Kombination von Lebensmitteln und Zubereitung abhängt. Auch zu berücksichtigen ist der individuelle Stoffwechsel.

Gesund und natürlich essen in Tirol

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