Rezept für Weihnachtskekse aus Tirol

von Monika Hechenberger

Weihnachtliche Leckereien selbst gemacht

Ob man sie nun Kekse, Krapferl, Plätzchen oder Törtchen nennt, ist je nach Landstrich verschieden, doch eines ist sicher: Weihnachten wäre nicht denkbar ohne das köstliche Kleingebäck. Hobby-Zuckerbäckerinnen und -bäcker dürfen sich wieder austoben: Rund um Weihnachten gibt es die schönsten Keksrezepte, die danach schreien, ausprobiert zu werden. Alleine die Vorstellung lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Mit selbstgebackenen Keksen machen Sie sich in Ihrem Freundeskreis garantiert beliebt. Kennen Sie schon folgende Kekssorte?

Zauberhaft weihnachtlich wird es mit Barbara`s Vanillekipferln, nach dem Rezept ihrer Oma. Sie sind die Klassiker unter den Weihnachtskeksen.

Barbara's Vanillekipferln

Sie benötigen:

  • 250 g Mehl
  • 200g Butter
  • 100g Nüsse
  • 70g Zucker
  • 1 Ei

Zum Bestreuen:

  • 50 g Staubzucker
  • 1 Pckg. Vanillezucker

So wird’s gemacht:

Freuen Sie sich schon aufs Kekse backen?

Die Zutaten für den Teig zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend in Folie gewickelt 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Aus dem Teig bleistiftdicke Rollen formen, in 4 cm lange Stücke schneiden, die Enden etwas dünner rollen und zu Hörnchen geformt auf das Backblech legen. Bei 180° C Ober-/Unterhitze ca. 6 Minuten backen. Die Kipferl etwas abkühlen lassen und dann in die vorbereitete Puderzuckermischung legen und darin wenden.

Warum backen wir Weihnachtskekse?

Wo und warum angefangen wurde, rund um die Weihnachtszeit Kekse zu backen, darüber kursieren viele Geschichten. Die älteste vermutet den Ursprung schon im frühen Christentum, als sogenannte Opferbrote gebacken wurden. Diese sollten böse Geister vertreiben und verstorbene Seelen schützen. Viel später wurde aus den Opferbroten der Christstollen, welchen sich aber nur Wohlhabende leisten konnten. Daher backte man die Brote einfach kleiner und es wurden Kekse daraus.

Laut einer anderen Erklärung wurden Kekse im Kloster erfunden, die in aufwändiger Handarbeit und mit damals teuren Zutaten hergestellt wurden. Außerdem wurden sie mit christlichen Symbolen verziert. Diese Kekse wurden dann in der Gemeinde und an Arme verteilt.

Es ist aber auch denkbar, dass Kekse ganz einfach zum Tee gereicht wurden. Diese Sitte schauten sich die englischen Seefahrer im 18. Jahrhundert von fernen Ländern ab und führten die Plätzchen somit auch in ihrer Heimat und im restlichen Europa ein.

Woher Kekse auch kommen: den selbstgebackenen Süßigkeiten kann wohl niemand widerstehen. Auch im Hotel Elisabeth in Kirchberg in Tirol laufen die Backöfen schon auf Hochtouren, um die köstlichsten Kekssorten zu produzieren. Diese können Sie dann bei uns als Abschluss eines herrlichen Menüs oder zum Nachmittagskaffee genießen.

Welche Kekse sind typisch für Ihre Region? Welche Art essen Sie am liebsten? Teilen Sie uns in den Kommentaren mit!

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