Richtig Golf spielen

von Monika Hechenberger

Das Hotel Elisabeth bringt Schwung Ihr Golfspiel: 11 Tipps und Tricks für Golf-Anfänger

Golf spielen im Golfclub Eichenheimclose
Golfclub Eichenheim in Tirol

Haben Sie eigentlich gewusst, dass bei einem Golfschwung bis zu 130 verschiedene Muskeln zum Einsatz kommen? Kein Wunder also, dass es verdammt schwierig sein kann, den richtigen Ablauf zu hinzubekommen. Und ganz ehrlich gesagt: Auch die Golflehrer sind sich untereinander nicht einig, wie der ideale Bewegungsablauf bei einem Golfschwung auszusehen hat. Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten, „die 130 verschiedenen Muskeln spielen zu lassen“. Wir haben trotzdem versucht, einige Basis-Tipps für Golf-Einsteiger zusammenzutragen.

Denn ganz egal, ob Sie Anfänger oder Vollprofi auf dem Green sind – im Hotel Elisabeth bei Kitzbühel finden Sie den idealen Ausgangspunkt für Ihren abwechslungsreichen Golfurlaub in Tirol. Gleich sechs Golfplätze sind von unserem Hotel aus in nur zehn Minuten mit dem Auto erreichbar! Und wer dann nach dem Golfen auf einer der insgesamt 40 Tiroler Golfanlagen ein bisschen Wellness und Erholung für die müden Muskeln braucht, der sollte einen Blick auf unsere Wellness und Golf-Pauschale werfen – Greenfees, Golfbälle & Genüsse inklusive. Aber zuerst einmal: Viel Erfolg und Spaß beim Üben mit unseren Tipps!

1) Machen Sie es nicht schwieriger als nötig

Beginnen Sie mit dem Sand-Wedge. Warum? Ganz einfach, weil man damit den Ball am einfachsten in die Luft bringt.

2) Benutzen Sie ein Tee

Schlagen Sie von einem Tee ab. Auf diese Weise haben Sie mehr Spielraum, den Ball so zu treffen, dass er in die Luft steigt.

3) Beginnen Sie mit halben, langsamen Schwüngen

Ein voller Schwung in hoher Geschwindigkeit ist deutlich anspruchsvoller als ein halber, langsamer Schwung. Beginnen Sie also mit halben, langsamen Schwüngen.

4) Setzen Sie sich ein Ziel

Was könnte ein Ziel für Sie sein? Zum Beispiel, wenn die Hälfte der abgeschlagenen Bälle halbwegs gerade fliegen – sprich in einem Korridor von 20 Metern links und rechts vom Ziel.

5) Steigern Sie sich

Haben Sie Ihr Ziel erreicht? Dann setzen Sie sich das nächste! Hier ein Beispiel, wie Sie sich von Aufgabe zu Aufgabe steigern könnten:

  • Stufe 1: 10 Bälle vom Tee mit dem Sand-Wedge und einem halben, langsamen Schwung halbwegs gerade schlagen
  • Stufe 2: 10 Bälle vom Tee mit einem Sand-Wedge und einem halben, schnelleren Schwung halbwegs gerade schlagen
  • Stufe 3: 10 Bälle vom Tee mit einem Sand-Wedge halbwegs gerade schlagen (ab jetzt immer voller Schwung)
  • Stufe 4: 10 Bälle vom Tee mit einem 9er-Eisen halbwegs gerade schlagen
  • Stufe 5: 10 Bälle vom Tee mit einem 7er-Eisen halbwegs gerade schlagen
  • Stufe 6: 10 Bälle vom Boden mit einem Sand-Wedge halbwegs gerade schlagen
  • Stufe 7: 10 Bälle vom Boden mit einem 9er-Eisen halbwegs gerade schlagen
  • Stufe 8: 10 Bälle vom Boden mit einem 7er-Eisen halbwegs gerade schlagen

Aber immer daran denken: Zur nächsten Stufe geht es immer erst, wenn 50 Prozent der Schläge passen!

6) Haben Sie alles fest im Griff

Damit der Ball gerade fliegt, muss der Schlägerkopf gerade auf den Ball treffen. Bei Anfängern passiert oft der Fehler, dass der Schläger mit der linken Hand gegriffen wird, während dieser direkt vor dem Körper steht. Das macht es schwieriger, den Schläger richtig zu greifen – und in Folge den Ball gerade zu treffen. Aber, wie greift man nun richtig? Die Grooves – das sind die Rillen auf dem Schlägerblatt – sollten parallel zum Boden verlaufen. Dann greifen Sie mit der linken Hand links vom Körper den Schläger. Ob Sie den Schläger richtig halten, können Sie feststellen, wenn Sie den Schläger nahezu ohne Kraftaufwand um 90 Grad anheben können. Oder wenn Sie den Schläger nur mit Zeigefinger und Handballen halten können. Wenn das passt, kommt die rechte Hand ins Spiel: Führen Sie den Mittel- und den Ringfinger der rechten Hand an den Zeigefinger der linken Hand. Wird die Hand dann geschlossen, sollten die beiden rechten Fingerspitzen möglichst nahe am linken Daumen sein. Dann noch den rechten kleinen Finger über die linke Hand legen, sodass er überlappt – und voila! Das ist der perfekte Overlap Griff. Es gibt aber auch noch andere Griffe wie den 10-Finger- oder den Interlock-Griff.

7) Kontrollieren Sie Ihre Ansprechposition

Wenn dann der Schläger gut in der Hand liegt, geht man in die Ansprechposition: Positionieren Sie sich so vor dem Ball, dass die Füße in etwa schulterbreit auseinander stehen. Der Oberkörper ist leicht nach vorne gebeugt, die Knie sind ebenfalls leicht gebeugt. Die Augen sind auf den Ball gerichtet. Der Golfschläger wird mit leicht angewinkelten Armen so gehalten, dass der Schlägerkopf direkt vor dem Ball liegt und mit seiner Schlagfläche auf das Ziel zeigt.

8) Finden Sie Ihre Mitte

Am besten fliegt der Ball, wenn Sie ihn in der Mitte – im sogenannten Sweet-Spot – treffen. Ob das der Fall ist, können Sie ganz einfach mit zwei zusätzlichen Golfbällen kontrollieren. Stellen Sie Ihren Schläger mittig an den Ball. Legen Sie nun etwa jeweils einen Fingerbreit vom Schlägerkopf entfernt einen Ball links und einen Ball rechts. Treffen Sie dann den Ball in der Mitte, ohne die anderen beiden Bälle zu berühren, haben Sie den Ball mittig erwischt.

9) Achten Sie auf Ihre Schwungebene

Wenn Sie Tipp Nummer 8 befolgt haben und nach dem Schlag immer nur ein Ball auf der Matte liegen bleibt, dann machen Sie wahrscheinlich einen der folgenden Fehler:  

Sie schwingen zu steil: Wenn Sie im Schwung nur mit den Armen arbeiten und keine Schulterdrehung machen, schwingen Sie zu steil. Versuchen Sie, die Schultern aktiv zu drehen.

Sie schwingen zu flach: Wenn Ihre Arme der Schulterdrehung folgen, wird Ihr Schwung zu flach. Versuchen Sie in diesem Fall, Ihre Arme nach oben zu bewegen, wenn Sie sich mit den Schultern drehen.

10) Ein Schwung – ein Gedanke

Für den Anfang sollten Sie einen ganz klaren Schwunggedanken haben. Im Aufschwung ist dies:

Die Schultern drehen, während der Schläger mit den Armen nach oben schwingt. Im Abschwung sollte man den Schläger auf der gleichen Ebene hinunter schwingen lassen, auf der man ausgeholt hat.

11) Seien Sie eisern

Auch, wenn es sehr verlockend ist, sollte man den Driver erst einmal beiseite lassen. Tasten Sie sich lieber Schritt für Schritt an die etwas längeren Eisen, Hybride oder Fairwayhölzer heran. Aber nicht vergessen: Erhöhen Sie den Schwierigkeitsgrad erst dann, wenn Sie das Ziel der jeweiligen Stufe erreicht haben.

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