Mit diesen 5 Tipps werden Sie zum besseren Kletterer

von Monika Hechenberger

Immer wieder beobachten, abwägen und sich dabei kontrolliert fortbewegen. Geübte Kletterer kennen dies bereits. Doch auch für Anfänger gibt es hilfreiche Tipps, damit die Route am Klettersteig oder in der Kletterhalle leichter ausfällt und der Spaß am Klettern nicht ausbleibt. Die Klettersteige der Kitzbüheler Alpen sind ideal, um in unterschiedlichen Niveaus die eigenen Kletterfähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Tipps von Kletterprofis für eine bessere Klettertechnik

  1. Ständiges Beobachten und Analysieren
    Bevor Sie mit dem Klettern beginnen, ist es empfehlenswert, dass Sie sich die Route vorab einmal genau ansehen. Dabei analysieren Sie, wohin Sie greifen und welche Tritte Sie unternehmen werden. Auch während der Route ist es hilfreich, noch einmal zu überlegen, wie Sie die Route erklimmen wollen. Wichtig dabei ist, dies aus einer komfortablen Position heraus zu tun. Planen Sie Ihre nächsten Züge gut, dann überwinden Sie auch schwierigere Abschnitte mit wenig Kraftaufwand.

  2. Kontrollierte Beinarbeit
    Um während des Kletterns Kraft zu sparen, ist eine kontrollierte Beinarbeit vonnöten. Die Beine sollten daher die Hauptlast beim Klettern tragen, die Arme nur unterstützend eingesetzt werden. Doch gerade Anfänger wenden zu Beginn zu viel Kraft auf, da ihnen die richtige Technik fehlt. Mit zunehmender Erfahrung und Übung beherrschen Sie die Klettertechnik von Mal zu Mal besser. Ein einfacher Trick, damit die Beinarbeit besser gelingt, ist es, den Arm „lang“ – also gestreckt und ohne Winkel und die Knie dabei gebeugt zu halten. Auch die richtige Trittwahl und Körperposition beeinflussen den Erfolg beim Klettern.

  3. Richtiges Zugreifen
    Achten Sie beim Klettern darauf, die Griffe nicht zu hoch zu wählen. Dadurch kann eine gute Beinarbeit gewährleistet werden. Zudem ist es wichtig, dass Sie Ihren Körper in die richtige Position bringen, damit die Griffe optimal belastet werden. Greifen Sie dabei unter wie auch neben dem Griff, je nachdem wie die Belastung der Griffe ausfällt. Probieren Sie auch aus, sich bei den Griffen abzustützen oder hochzustemmen, damit Ihre Muskulatur durch unterschiedliche Belastungen nicht allzu schnell schlapp macht. Ein lockeres Halten der Griffe spart zudem Kraft – für wertvolle Reserven zum weiteren Klettern.

  4. Ruhepunkte zum Kraft tanken
    Ruhepausen während des Kletterns sind essentiell, um für den bevorstehenden Abschnitt noch einmal Kraft zu tanken. In dieser Zeit können Sie die folgenden Schritte der Route noch einmal durchdenken und sich vor schwierigen Passagen noch einmal sammeln. Lassen Sie dabei einen Arm am Griff lang gestreckt, während der andere locker nach unten hängt.

  5. Bewertung der Route & eigener Kletterstil
    Mit Ziffern und Buchstaben oder mit römischen Zahlen und Plus- und Minuszeichen - jede Route wird in einem Routenbewertungssystem nach ihrem Schwierigkeitsgrad eingestuft. Dabei gibt es ein französisches Routenbewertungssystem und ein Bewertungssystem der Vereinigung der Alpinistenvereine (UIAA). Ist die Route als besonders schwierig eingestuft, heißt das nicht unbedingt, dass Sie diese nicht schaffen können. Und umgekehrt verhält es sich mit einfach bewerteten Klettersteigen. Entscheidend ist Ihr persönlicher Kletterstil. Hier hilft nur ausprobieren und die eigenen Grenzen austesten.

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