Wie das perfekte Martinigansl sicher gelingt

von Monika Hechenberger

Tipps zur richtigen Zubereitung

Am 11. November ist Martinstag! Um den Tag zu Ehren des Heiligen Martin von Tours ranken sich zahlreiche Legenden. Was allen davon gemeinsam ist: Es kommen Gänse darin vor. Zum Glück! Denn genau aus diesem Grund dürfen wir uns jedes Jahr aufs Neue über das traditionelle Martinigansl-Essen freuen!

Sie sind Neuling im Martinigansl braten? Keine Sorge, das Team des Elisabeth in Tirol hat die besten Tipps rund um die Zubereitung des leckeren Bratens für Sie gesammelt.

Einkauf & Lagerung

  • Menge: 3 kg reichen in der Regel für 4 Personen aus
  • bei frischen Gänsen: Haut sollte (nicht zu) trocken und das Fleisch fest sein
  • im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2 Tagen verzehren
  • bei Tiefkühlware: beim Kauf auf eine unversehrte Verpackung achten
  • zum Auftauen: ohne Verpackung zugedeckt ein bis zwei Tage in den Kühlschrank geben

Tipp: Kaufen Sie heimische Gänse aus Freilandhaltung und lassen Sie sich den Braten mit gutem Gewissen schmecken!

Die Füllung

Martinigansl am Teller
So könnte Ihr Martinigansl aussehen

Die klassische Füllung des Martinigansls wird aus Äpfeln, Semmeln, Kräutern und Zwiebeln zubereitet. Gerne werden auch Schwarzbrot und Dörrobst untergemischt. Als saisonale Beilage eignen sich Maroni oder Kürbis ausgezeichnet.

Anleitung zur Füllung des Martinigansls:

  • Gans innen und außen waschen und trocken tupfen
  • überschüssiges Fett aus dem Bauch entfernen
  • füllen
  • mit Küchengarn zunähen
  • Flügel und Keulen zusammenbinden, um Verbrennen zu verhindern

Rein in den Ofen! Tipps zum richtigen Braten

  • Bratdauer: hängt von Gewicht und Qualität ab
  • Faustregel: 50 – 60 min Bratzeit pro kg
  • bei geringer Temperatur braten
  • Haut während des Bratens regelmäßig mit einer Gabel anstechen, damit überschüssiges Fett ablaufen kann
  • kurz vor dem Ende die Temperatur erhöhen, damit die Haut besonders knusprig wird

Ist das Martinigansl schon fertig? Um das herauszufinden, stechen Sie die Schenkel mit einer Gabel an. Wenn der austretende Saft hell und klar ist, können Sie den Braten aus dem Ofen nehmen.

 

Rezepttipp: Martinigansl mit Maronifüllung & Rotkraut

Nun kann’s ans Eingemachte gehen! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Gansl mit Maronifüllung und Rotkraut als Beilage? Zum Rezept geht’s hier entlang…

Das Elisabeth-Team wünscht einen schönen Martinstag und guten Appetit!

PS: Der Herbst ist die ideale Jahreszeit für einen Wellnessurlaub…

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