Die zehn schmackhaftesten Käsedetails

von Monika Hechenberger

Wissenswertes über Käse

Über 4.000 Käsesorten streichen durch die Welt. So unterschiedlich sie auch sind, weich oder hart, Stinker oder Schmeichler, sie alle finden ihre Bewunderer.

Hausgemachte Spezialitäten im Kasplatzl in Tirol

Tiroler Jause im Kasplatzl

Der Käsehunger ist groß

Doch wer isst den meisten Käse? Frankreich mit seinen 1990 Käsesorten wäre ein verlockender Tipp, doch Griechenland ist der Käseweltmeister. Dicht gefolgt von den Franzosen, dann mit rund 25kg pro Kopf-Verbrauch den Deutschen. Und vor die 20kg pro österreichischem Kopf schwindeln sich noch die Italiener auf Platz 4. Die Käsenation Niederlande überrascht mit einem abgefallenen Platz 9.

Sechs Käsegruppen gibt es

Eingeteilt werden sie nach dem Wassergehalt. Der Hartkäse (max. 56%), der Schnittkäse (max. 54-63%), der halbfeste Schnittkäse (max. 61-69%), der Sauermilchkäse (max. 60-73%), der Weichkäse (mehr als 67%) und der Frischkäse (mehr als 73%). Käsefreuden für Laktoseintolerante. Je länger Milchprodukte reifen umso weniger Laktose (= Milchzucker) beinhalten sie. Etwa 75% der erwachsenen Weltbevölkerung hat eine Laktoseintoleranz. Reift ein Käse länger als sechs Wochen enthält er keine Laktose mehr. Der Milchzucker wird beim Reifeprozess abgebaut. Somit ist ein Bergkäse die ideale Gaumenfreude für laktoseintolerante Genießer.

Käsefreuden für Laktoseintolerante

Je länger Milchprodukte reifen umso weniger Laktose (= Milchzucker) beinhalten sie. Etwa 75% der erwachsenen Weltbevölkerung hat eine Laktoseintoleranz. Reift ein Käse länger als sechs Wochen enthält er keine Laktose mehr. Der Milchzucker wird beim Reifeprozess abgebaut. Somit ist ein Bergkäse die ideale Gaumenfreude für laktoseintolerante Genießer.

Die Haut macht den Käse

Wer daheim Milch aufkocht, kennt sie als lästiges Übel: die Haut, die beim Aufkochen auf der Oberfläche entsteht. Doch halt! Sie ist an der gesamten Milch das Gesündeste. Sie ist das Eiweiß der Milch. Und das ist für die Käseherstellung besonders wertvoll und sorgt für eine fette Beute. Und die wiederum sorgt für rahmige Butter.

Käse auf die Gesundheit

Wer das Fett im Käse fürchtet, der verpasst viele gesunde und wichtige Nährstoffe wie Vitamin A, Zink, Magnesium und Kalium. Einige Studien deuten sogar darauf hin, dass Käse-Esser seltener an Diabetes Typ 2 leiden.

Ein waschechter Tiroler auf Reisen

Der Tiroler Bergkäse ist eine geschützte Ursprungsbezeichnung. Diese Käsesorte darf nur in Tirol und ausschließlich aus Rohmilch erzeugt werden. So etwas wäre in den USA nicht vorstellbar. Rohmilchkäse sind dort verboten. Gourmets kaufen daher den ein oder anderen Bergkäse am Käseschwarzmarkt in Amerika.

Käselaibe im Kasplatzl

Käsekeller des Kasplatzls

Der größte Stinker ist ein Franzose

Bakterienarten und Schimmelpilze zersetzen Proteine und Milchzucker. Dabei entstehen stinkende, oder für Käseliebhaber wohl duftende, Gerüche. So kommt der Käse zu seinem Odeur. Am meisten stinkt ein Franzose, der „Vieux Bologne“. Dies hat er dem Waschgang im Bierbad zu verdanken, das er vor seiner Reifung über sich ergehen lässt.

Diese Maden machen Käse

In Sardinien geht es wild zu. Hier lebt der Käse! Casu Marzu heißt er. Für viele eine abscheuliche Grausamkeit, für manche eine besonders wertvolle Delikatesse. Der überreife Sardinier wird so lange gelagert, bis Fliegen ihre Eier in ihm ablegen. Daraus schlüpfen die Maden im Käse und sorgen für ein besonders kräftiges Aroma. Na, Mahlzeit!

Der Erste war ein Pole

Schon 5.500 v. Chr. wurden in Polen archäologische Nachweise von Käserückständen gefunden. Auch Werkzeuge der Käseherstellung wurden sichergestellt.

Der Goldesel aus Serbien

Eine Eselsfarm in Serbien stellt den teuersten Käse der Welt her. Er ist rar. Immerhin werden 25 Liter handgemolkene Milch für einen Kilo Käse benötigt. Das macht den Luxuskäse „Pule“ besonders und somit auch etwas teurer. Satte 1.000,- Euro kostet das Kilo. Das sollten Sie mit aller Ruhe dieser Welt genießen!

Viel Ruhe und ein paar erschwinglichere Verkostungskäse finden Sie in der Schaukäserei Kasplatzl. Am Ende des Spertentals in Kirchberg bei Kitzbühel in Tirol. Und wer sich nach dem Käsegenuss ein Nickerchen gönnen möchte, der ist im Hotel Elisabeth gut aufgehoben.

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